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Die Benutzung von Solarien erhöht das Hautkrebsrisiko - sowohl für den schwarzen Hautkrebs (Melanome), als auch für den weißen Hautkrebs (z.B. squamöser Hautkrebs und Basalzellkarzinome). Besonders gefährdet sind junge Menschen

Obwohl das im Zusammenhang mit der Anwendung von Solarien erhöhte Hautkrebsrisko seit Jahrzehnten bekannt ist, werden diese Geräte auch in Deutschland weithin von vielen Menschen regelmäßig genutzt.
Dies ist unter anderem auch darauf zurück zu führen, dass das schon oft nachgewiesene erhöhte Krebsrisiko aufgrund wirtschaftlicher Interessen bagatellisiert wird.
Es kommt hinzu, dass die Eitelkeit der Nutzer ebenfalls dazu führt, dass die Gefahren nicht ernst genommen, bzw. verdrängt werden. Viele Menschen  denken wahrscheinlich auch, dass Bräunungsstudios sicherlich verboten wären, wenn die Anwendung künstlicher UV-Licht-Quellen tatsächlich so gefährlich wäre wie dies in den Medien gelegentlich dargestellt wird.

 


Jetzt haben gleich zwei wissenschaftliche Studien dieses Problem untersucht und kamen zu übereinstimmenden Ergebnissen.  Es zeigte sich bei der statistischen Auswertung zahlreicher qualitativ hochwertiger Studien, dass die regelmäßige Anwendung von künstlichen UV-Licht-Quellen sowohl das Risiko für schwarzen Hautkrebs erhöht,  als auch das Risiko für andere Arten von Hautkrebs ( z.B. weißer Hautkrebs = Basalzellkarzinom).  Sowohl der Artikel der australischen Forscher, als auch jener einer US-amerikanischen Forschergruppe wurden im angesehenen Fachblatt "British Medical Journal" veröffentlicht.

Besonders gefährlich ist nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler die erstmalige  Anwendung der Solarien vor dem 25. bzw. 35. Lebensjahr.  Wie es zu erwarten ist, steigt das Krebsrisiko mit der Zahl der Anwendungen.  Am größten ist das Hautkrebs-Risiko also für relativ junge Menschen, die regelmäßig Sonnenstudios  aufsuchen.
Allein im EU-Raum müssen pro Jahr etwa 3.500 Fälle von schwarzem Hautkrebs auf die Nutzung von Solarien zurück geführt werden.  Für die USA rechneten die Forscher aus, dass Jahr für Jahr mehr als 170.000 Fälle von "weißem Hautkrebs" auf die Nutzung künstlicher UV-Lichtquellen zurück geführt werden müssen.

Quelle:  British Medical Journal, Bild Wikipedia

Zur Originalquelle I hier  ( in englischer Sprache)

Zur Originalquelle II hier  ( in englischer Sprache)

 

 

 

  


Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Hautkrebs und UV-Licht publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.



 

 

 

  






 
 
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