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15.11.2017

 

 

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Herzinfarkt-Prophylaxe

Unverdauliche Ballaststoffe gehören unbedingt zu einer gesunden Ernährung - je mehr, desto besser. Eine neue Studie zeigt: Je größer der Anteil an unverdaulichen Fasern in der Nahrung ist, um so mehr kann das Herz-Kreislaufrisiko abgesenkt werden.

Lange Zeit spielten Ballaststoffe in erster Linie im Zusammenhang mit der Vorbeugung von Darmkrebs eine Rolle. Doch dann mehrten sich die Anzeichen dafür, dass Ballaststoffe auch bei der Verhütung von Herzkrankheiten eine wichtige Rolle spielen.  Doch die zahlreichen Einzel-Studien, die sich diesem Thema widmeten,  erbrachten oft widersprüchliche Resultate. Daher blieb die Meinung der Experten bis zum heutige Tag gespalten. Und praktizierende Ärzte sind verunsichert.

Doch nun veröffentlichte eine Forschergruppe im British Medical Journal eine Studie, die endlich Klarheit schafft: es zeigte sich bei der Auswertung von 22 Kohorten-Studien nämlich eindeutig, dass ein hoher Anteil unverdaulicher Ballaststoffe das Herz-Kreislaufrisiko und auch das isolierte Risiko an einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zu erkranken, abhängig von der aufgenommenen Menge der unverdaulichen Fasern, absenkt. Die Autoren der Meta-Studie kommen daher zu dem Schluss, dass diese Ergebnisse, die ärztliche Empfehlung rechtfertigen, mit der Nahrung innerhalb vernünftiger Grenzen möglichst viele Ballaststoffe , aufzunehmen.
Da es bisher den Anschein hat, dass sich die unterschiedlichen Quellen der mit der Nahrung aufgenommenen Ballaststoffe auch unterschiedlich stark auf das Herz-Kreislaufrisiko auswirken, empfehlen die Wissenschaftler die Durchführung weiterer Studien, bei denen die Wirkung der unterschiedlichen Ballaststoff-Arten in einer Art Kopf- an Kopf-Rennen miteinander verglichen wird.

 

Quelle:  British Medical Journal 2013,
Zur Originalquelle  hier  (kostenloser Volltext in englischer Sprache)


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