den Themenkomplexen Medizin,
Gesundheit und Wohlfühlen
2014
Nach jahrelanger Planung und
Vorbereitung geht NaKo, die Nationale Kohorte, jetzt an den Start.
Das Programm ist ambitioniert. Bis erste Ergebnisse vorliegen,
dürften jedoch erst mal einige Jahre ins Land ziehen.
Besonders großen Wert legt man auf
die Datensicherheit. Alles wird so verschlüsselt, dass ein
Zusammenführen von Untersuchungsergebnissen mit dem jeweiligen
Probanden nur durch mehrere, genehmigungspflichtige Schritte möglich
wird. Und noch ein wichtiger Gesichtspunkt wird berücksichtigt: Das
Recht auf Nichtwissen: werden bei den Untersuchungen neue
Krankheiten oder Risikofaktoren entdeckt, erfährt der Proband
nichts, wenn er es nicht wissen will. Ausgenommen davon sind akut
lebensbedrohliche Situationen.
Bislang sind die ersten fünf Jahre
der Unternehmung durchgeplant und finanziell abgesichert. Doch setzt
man sich ehrgeizige Ziele und möchte die Kohorte wenigstens 20 bis
30 Jahre lang beobachten. Der erste Erfolg liegt schon vor, denn
bereits zum Halbjahr waren 15.000 Personen rekrutiert – deutlich mehr
als man gehofft hatte.
Dr. med. Ulrike Röper
Deutschland dreht ein großes Ding
Nationale Kohortenstudien sind rar
und unterscheiden sich grundlegend von den in großen Abständen
durchgeführten Gesundheitssurveys. Hier geht es nämlich nicht um
eine Momentaufnahme, sondern um eine Langzeitbeobachtung. Erst
dadurch wird es möglich, gezielt nach bestimmten Risikofaktoren zu
fahnden und bislang unbekannte Zusammenhänge aufzudecken.
Die Nationale Kohorte will mehr. Und
sie wird riesige Datenmengen erheben. Geplant ist die Aufnahme von
200000 Teilnehmern im Alter von 20 bis 69 Jahren. 18 Zentren sind
daran beteiligt. Die Auswahl der Personen erfolgt durch die
Einwohnermeldeämter. In einem ersten Anschreiben wird um die
Teilnahme gebeten und das Prozedere erklärt. Wer mitmacht, wird zu
einer ersten Befragung und diversen Untersuchungen eingeladen. Dies
dauert etwa drei Stunden. Dabei werden unter anderem Blut-, Urin-
und Speichelproben eingesammelt. Ein Teil der Probanden kann sich
einer einstündigen Ganzkörper-MRT-Untersuchung unterziehen. Die
erste Nachuntersuchung soll im Abstand von fünf Jahren erfolgen. In
der Zwischenzeit wird aber einmal schriftlich der Gesundheitsstatus
abgefragt.
Quelle:
Medizinjournalisten-Stammtisch,
München 2014

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