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Testosteron-Therapie bei ED (Erektile Dysfunktion)?

Bei herzgesunden älteren Männern und jungen Männern mit einer bereits bekannten Herz-Kreislauf-Vorerkrankung verdoppelt sich nach der Verordnung von Testosteron das Herzinfarkt-Risiko

Das  sowohl bei Männern, als auch bei Frauen im Körper gebildete Sexual-Hormon Testosteron wird von Ärzten häufig selbst dann verordnet, wenn kein eindeutiger Testosteron-Mangel nachgewiesen werden konnte.
Insbesondere aufgrund dieser nicht immer medizinisch eindeutigen Indikationsstellung für die Testosteron-Behandlung stellt sich daher die Frage , ob im individuellen Einzelfall davon auszugehen ist, dass der erhoffte Nutzen der Hormongabe die drohenden Nebenwirkungen tatsächlich aufwiegt.
Insbesondere die Auswirkungen der Testosteron-Behandlung auf Herz- und Kreislauf erfordert aufgrund der Gefährlichkeit dieser Krankheiten ein besonders sorgfältiges Abwägen der zu erwartenden Vor- und Nachteile.

Um das Risiko in Zukunft besser abschätzen zu können, wurde nun im renommierten Fachblatt PLOS One eine Studie veröffentlicht, in der das vorhandene Datenmaterial mit Blick auf das Herzinfarkt-Risiko besonders sorgfältig analysiert wurde. Dabei wurde deutlich, dass sich das Herzinfarkt-Risiko bei Männern über 65 Jahren  in den ersten 90 Tagen nach der Verordnung des Testosterons verdoppelte. Dies völlig unabhängig davon, ob die Männer bereits eine Herzkrankheit hatten.
Blieb es bei der einmaligen Verordnung des Testosterons, so sank das Herzinfarkt-Risiko zwischen dem 91. und dem 180. Tag langsam wieder zur Norm hin ab.

Bei jüngeren Männern war das Herzinfarkt-Risiko davon abhängig, ob die Studienteilnehmer zum Zeitpunkt der Erstverordnung bereits eine Herzkrankheiten hatten. War dies der Fall, so verdoppelte bis verdreifachte sich das Herzinfarkt-Risiko in den ersten Monaten nach Therapiebeginn.  Bei herzgesunden, jüngeren Männern erhöhte die Testosteron-Gabe das Herzinfarkt-Risiko nicht.

 

Quelle: PLOS One 2014










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